Als vernetzt denkender Partner setzen wir Ideen in die Realität um

Corona-Krise

Wir, die Schweiz, die Welt befindet sich in der Corona-Krise. Ich selbst kann nicht beurteilen wie gefährlich das Virus wirklich ist. Drum lasse ich es auch sein, darüber zu urteilen. Wir halten uns an die Vorgaben der Behörden, machen soweit wie möglich Homeoffice, bleiben zu Hause ausser für Einkäufe, für Arzt-/Apotheken-Besuche oder um anderen aus Risikogruppen zu helfen. Machen Sie es bitte auch so.

Ich telefoniere regelmässig mit meiner Mutter (bald 83 Jahre alt), dass sie doch bitte die Wohnung nicht verlassen soll und keine Besuche empfangen soll, dass sie Einkäufe von Jüngeren erledigen lässt, die dann die Einkaufstasche vor die Türe stellen, dass sie Besuche ihrer Enkelkinder im Moment sein lässt, dass sie Kontakte zur Aussenwelt über Telefon, Whatsapp und EMail - jep auch eine 83 jährige kann dies - macht. Sie hält sich bis jetzt daran. Macht dies doch bitte bei Euren angehörigen ebenfalls bzw. haltet euch selbst auch daran.

Die Wirtschaft ist zu grossen Teilen stillgelegt, Akquise von neuen Projekten zur Zeit fast unmöglich. Dies wird einigen von uns noch einiges Kopfzerbrechen bereiten, wie wir diese Phase meistern ohne das unsere Firmen untergehen. 

Kurzarbeit kann ein tolles Instrument sein, aber es reicht definitiv nicht aus. Weitere Kosten stehen trotzdem an. ZEC hat seit dem 6. März Kurzarbeit beantragt, bisher keinen Entscheid erhalten. Eine Bürgschaft durch den Staat für einen Kredit bei der Bank hilft auch nur kurzfristig die Liquidität aufrecht zu erhalten. Dafür ist Verschuldung erhöht. Ich rechne mit 3 Monaten Umsatzausfall. Es braucht dringend Sofortmassnahmen vom Bund/Staat mit Überbrückungszahlungen an Selbständige, Kleinstfirmen, KMU's. Mit sofort meine ich bis spätestens Ende März muss das Geld bei den Firmen sein. Ansonsten kommt nach der Corona-Welle die Konkurs-Welle. Als Inhaber einer Kleinstfirma hab ich selbst auch keine Chance Kurzarbeit zu beantragen bzw. Arbeitslosengeld zu beziehen. Zahlen tun wir dies selbstverständlich seit Jahren und dies auch nicht zu knapp.

Positiv finde ich an der Situation, dass nun einigen Leuten/Firmen die Augen aufgehen, dass Kommunikation auch über die schon lange vorhandenen virtuellen Kanäle - wenn Sie diese nicht kennen, dann helfe ich gerne weiter - möglich ist und es nicht immer ein face-to-face-Meeting braucht. War bisher bei einigen unserer Kunden undenkbar. Jetzt werden wir alle dazu gezwungen und werden uns darangewöhnen. Bei ZEC sind wir es uns schon lange gewohnt, über verteile Standorte zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten. Drum ist für uns Homeoffice, dezentrale Zusammenarbeit auch keine grosse Herausforderung. Es gibt genug Möglichkeiten, zusammen auf dem Shared-Bildschirm die Konstruktion zu besprechen oder Projekt-Meetings durchzuführen. Ist meist sogar noch effizienter. 

"Das Wort Krise setzt sich im Chinesischen aus zwei Schriftzeichen zusammen. Das Eine bedeutet Gefahr und das Andere Chance." John F. Kennedy

Es kommt drauf an, was wir daraus machen. Die Gefahr erleben wir gerade, die Chance müssen wir erst noch erkennen bzw. erarbeiten. 

Wie sehen Sie die Situation? 

Engineer's Day 2020 - "Die Zukunft der Luftfahrt"
 

Comments 1

Guest - Matthias Krieger (website) on Donnerstag, 23. April 2020 12:41

Wir sind mittlerweile wieder im Höhlenbewohnerzeitalter angekommen nur haben wir digitale Tools in der Hand die die Höhle erträglicher machen. Auch ich masse mir nicht an mediznisch zu beurteilen wie verhälntismässig dieser Lockdown für die Gesellschaft ist, ein äusserst kontroverses Thema. Dennoch sollten wir wie immer in kritischen Situationen lernen aus den erschwerten Umständen das Beste zu machen.
Viele Firmen in der Schweiz werden in der Nutzung digitaler Kommunikationstools ins kalte Wasser geworfen und lernen plötzlich schnell zu schwimmen und die Vorteile dieser Arbeit zu schätzen. Viele Videokonferenztools haben mittlerweile eine hohe Zuvelrässigkeit erreicht und erlauben komfortablen Austausch mit dem Gegenüber ohne grosse Einschränkungen.
Wie können wir uns auf die erhöhten Anforderungen einstellen die nach der Bewältigung der Pandemie auf viele von uns zukommen? Es gibt insbesondere neue Ansätze wie wir innerhalb ganzer Branchen zusammen arbeiten können ohne sich vorher physisch getroffen zu haben.
Am CSEM sind wir seit Jahren interessiert die Vernetzung mit Technologie zu unterstützen und auch im mobilen Einsatz unterwegs einfacher und robuster zu machen mit dezentraler Vernetzung und low power Drahtloskommunikation. Für das tägliche Geschäft in der industriellen Produktion sind diese Technologien nicht immer entscheidend, es geht auch um praktische Fragen der Vernetzung unter Lieferanten, möglichen Kunden und sogar Mitbewerbern. Die Schweiz setzt auf erhöhte Digitalisierung mit der grossen Initiative von DigitalSwitzerland http://www.digitalswitzerland.com . Im Rahmen einer open innovation zur Stärkung des Digital Innovation Hub Schweiz arbeiten zahlreiche Firmen an sogenannten Grand Vertical Challenges für digitale Innovation, in verschiedenen Wirtschaftssektoren. Einer davon heisst Manufacturing, und dort wird CSEM aktiv Inputs liefern für innovative Lösungen die herstellende Industrie durch komplexere Vernetzung wettbewerbsfähiger zu machen. Inputs von Partnerfirmen von Swissmem sind selbstverständlich jederzeit gerne willkommen. Wer mehr wissen möchte über dieses Programm kann sich mit mir in Verbindung setzen. Auch wenn es abgedroschen klingt: diese Krise sollte uns zum intensiveren Denken anregen wie wir mit modernen Arbeitsmethoden mit weniger Ressourcen gleich viel erreichen können.
Inputs gerne jederzeit an mich, Diskussion auch via Videoconferencing möglich. Matthias Krieger, CSEM Corporate Marketing. matthias.krieger@csem.ch

Wir sind mittlerweile wieder im Höhlenbewohnerzeitalter angekommen nur haben wir digitale Tools in der Hand die die Höhle erträglicher machen. Auch ich masse mir nicht an mediznisch zu beurteilen wie verhälntismässig dieser Lockdown für die Gesellschaft ist, ein äusserst kontroverses Thema. Dennoch sollten wir wie immer in kritischen Situationen lernen aus den erschwerten Umständen das Beste zu machen. Viele Firmen in der Schweiz werden in der Nutzung digitaler Kommunikationstools ins kalte Wasser geworfen und lernen plötzlich schnell zu schwimmen und die Vorteile dieser Arbeit zu schätzen. Viele Videokonferenztools haben mittlerweile eine hohe Zuvelrässigkeit erreicht und erlauben komfortablen Austausch mit dem Gegenüber ohne grosse Einschränkungen. Wie können wir uns auf die erhöhten Anforderungen einstellen die nach der Bewältigung der Pandemie auf viele von uns zukommen? Es gibt insbesondere neue Ansätze wie wir innerhalb ganzer Branchen zusammen arbeiten können ohne sich vorher physisch getroffen zu haben. Am CSEM sind wir seit Jahren interessiert die Vernetzung mit Technologie zu unterstützen und auch im mobilen Einsatz unterwegs einfacher und robuster zu machen mit dezentraler Vernetzung und low power Drahtloskommunikation. Für das tägliche Geschäft in der industriellen Produktion sind diese Technologien nicht immer entscheidend, es geht auch um praktische Fragen der Vernetzung unter Lieferanten, möglichen Kunden und sogar Mitbewerbern. Die Schweiz setzt auf erhöhte Digitalisierung mit der grossen Initiative von DigitalSwitzerland www.digitalswitzerland.com . Im Rahmen einer open innovation zur Stärkung des Digital Innovation Hub Schweiz arbeiten zahlreiche Firmen an sogenannten Grand Vertical Challenges für digitale Innovation, in verschiedenen Wirtschaftssektoren. Einer davon heisst Manufacturing, und dort wird CSEM aktiv Inputs liefern für innovative Lösungen die herstellende Industrie durch komplexere Vernetzung wettbewerbsfähiger zu machen. Inputs von Partnerfirmen von Swissmem sind selbstverständlich jederzeit gerne willkommen. Wer mehr wissen möchte über dieses Programm kann sich mit mir in Verbindung setzen. Auch wenn es abgedroschen klingt: diese Krise sollte uns zum intensiveren Denken anregen wie wir mit modernen Arbeitsmethoden mit weniger Ressourcen gleich viel erreichen können. Inputs gerne jederzeit an mich, Diskussion auch via Videoconferencing möglich. Matthias Krieger, CSEM Corporate Marketing. matthias.krieger@csem.ch
Already Registered? Login Here
Guest
Donnerstag, 09. Juli 2020