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Engineer's Day 2020 - "Die Zukunft der Luftfahrt"

Am Sonntag 15. März 2020 findet zum 2ten Mal der Engineer's Day statt. Die Region BernPlus von Swiss Engineering, wo die MitarbeiterInnen von ZEC auch aktive Mitglieder sind, organisiert zusammen mit der Berner Fachhochschule BFH und der Studentenverbindung Progressia einen Anlass zum Thema "Die Zukunft der Luftfahrt" (Programm und Anmeldung). Wir werden in den interessanten Referaten zum Teil bereits realisierte Zukunftsvision zuhören kriegen. Zusätzlich ist es die erste Versammlung der neu zu gründenden Fachgruppe Mobility von Swiss Engineering. Als wir über die Fachgruppe zu diskutieren begannen, war immer die Rede, dass wir den StudentInnen und IngenieurInnen der Automobiltechnik-Abteilung der BFH eine Gruppe geben wollten. Bald wurde klar, dass auch IngeneurInnen aus anderen Bereichen zB des öffentlichen Verkehrs oder Aerospace (hat bereits eine aktive Fachgruppe) einen Platz in dieser neuen Fachgruppe haben sollen.  

Bei der Vorbereitung auf diesen Anlass habe ich mir Gedanken dazu gemacht, wie ich mir die Zukunft der Mobilität vorstelle. In den letzten Jahrzehnten wurde der Mensch immer mobiler. Wird sich diese Entwicklung trotz Klimadebatte und stetig verbesserter Technik fortsetzen. Dezentrale Arbeitsplätze und Remote-Kommunikation sind heute technisch keine Herausforderung mehr. Mental stelle ich in meinem täglich Berufsleben immer wieder fest, dass die meisten Menschen in unserer fortschrittlichen Welt noch weit entfernt sind, damit umgehen zu können. Dieser Change wird sicher noch 50 Jahre andauern, da brauchen wir noch 2-3 Generationen. Also wird solange das Reisen noch notwendig bzw. unvermeidlich sein.

Wie also sieht Reisen in der Zukunft aus? Ich gehe davon aus, dass der Individual- mit dem öffentlichen Verkehr verschmelzen wird. Der Alltag könnte dann wie folgt ausschauen:

"Hugo steigt mit seinen 2 Hunden in seine Transporteinheit, die er sich vor 2 Jahren auf seinen Wunsch konfigurieren lies. Diese hat er seither exklusiv für sich gemietet. Wenn Hugo ausnahmsweise eine andere Konfiguration braucht zB für einen gemütlichen Theaterbesuch mit seiner Frau oder Bikeausflug mit einem Kollegen ins Wallis, bestellt er sich auf einer App eine passende und zweckmässige Einheit, die pünktlich vor seiner Wohnung auf ihn wartet. Er steigt also mit seinen 2 Hunden in die Transporteinheit. Sein Reiseziel hat er vorgängig über Gedankenübertragung in seine App programmiert. Die Transporteinheit hebt senkrecht ab und fliegt ihn direkt zum nächsten Connection-Point. Seine Transporteinheit hat sich einen Arbeitsplatz konfiguriert, wo er auf seine Daten zugreifen kann und am Dokument auf der Reise weiterarbeiten kann. Beim Connection-Point wird seine TPE (Transport-Einheit) ins ÖV-Netz eingekoppelt. Die Reisegeschwindigkeit beträgt nun 300 km/h. Hugo arbeitet ohne Unterbruch an seiner Studie. Remoteverbindung auf seine Daten ist während der gesamten Reise sichergestellt. Nun meldet sich Coco - der eine Hund - sie muss ein Geschäft verrichten, das nicht warten kann. Kaum angekündigt, steuert die TPE den nächsten Connection-Point an, koppelt sich aus und fährt zur nächsten freie Hundewiese. Nach verrichteter Dinge geht die Reise weiter und wird wieder in den ÖV eingekoppelt. Die AI hat den Unterbruch bereits vor der Reise einkalkuliert, da dies öfters mal vorkommen kann und hat den Termin mit dem Kunden um 15 Minuten nach hinten verschoben. Bei Erreichen des letzten Connectionpoints vor dem Ziel, wird die TPE aus dem ÖV ausgekoppelt und fährt den Rest der Strecke auf der Strasse, da die Luftstrassen alle belegt sind. Beim Kunden angekommen, betritt Hugo das Gebäude zum Meeting mit dem Kunden. Die beiden Hunde bleiben während dieser Zeit in der TPE und schlafen."

So könnte ich mir dir Mobilität der Zukunft vorstellen. Was denkst du? 


Corona-Krise
Blockchain
 

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Montag, 06. April 2020